Storming gehört dazu.

Der Klassiker der Gruppendynamik von Bruce Tuckman. Jedes Team durchläuft Phasen, und Konflikte (Storming) sind kein Unfall, sondern eine Notwendigkeit. Die Phasen: Forming (Beschnuppern), Storming (Konflikt/Rollenkampf), Norming (Regeln finden), Performing (Leisten) und optional Adjourning (Auflösung).
Orientierung geben. Teams beruhigen, dass Streit ("Storming") okay ist und zum Prozess gehört.
Projektstart, Team-Resets, wenn es knirscht. Überall dort, wo Konflikte als "Fehler" wahrgenommen werden.
Ideal für: Alle Teams, besonders neue oder reorganisierte Teams.
Eher ungeeignet für: Sehr erfahrene Teams, die das Modell bereits kennen.
Beliebig.
15–30 Minuten (als Input/Einordnung).
Teams schätzen sich oft falsch ein ("Wir sind schon im Performing"), bis der Moderator fragt: "Wie geht ihr mit Konflikten um?".
Spannend ist die Erkenntnis, dass ein Team bei jedem neuen Mitglied wieder (kurz) zurück ins Forming/Storming fällt.
Das Modell normalisiert Konflikte: "Ihr seid nicht dysfunktional, ihr seid im Storming."
Die Realität ist nicht linear. Teams springen zwischen Phasen hin und her. Das Modell darf nicht als starre Schablone verkauft werden.

von William G. Dyer, Jeffrey H. Dyer, William G. Dyer Jr.
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