Warum Gehirne auf Bedrohung reagieren.

Ein gehirngerechtes Modell von David Rock (NeuroLeadership Institute), das erklärt, welche sozialen Auslöser im Gehirn entweder eine Belohnungs- oder eine Bedrohungsreaktion auslösen. Die fünf Faktoren sind: Status (Rang im Vergleich zu anderen), Certainty (Sicherheit/Vorhersehbarkeit), Autonomy (Gefühl der Kontrolle), Relatedness (Zugehörigkeit/Freund oder Feind?) und Fairness (Gerechter Austausch). Es ist essentiell, um Widerstand in Change-Prozessen zu verstehen.
Emotionale Sicherheit herstellen und Widerstände in Gruppen minimieren. Verstehen, warum Mitarbeiter "irrational" wütend reagieren (oft ist einer der 5 Faktoren verletzt).
Change-Management-Workshops, Führungskräftetraining, Konfliktmoderation. Überall dort, wo Widerstand überwunden werden muss.
Ideal für: Führungskräfte, HR, Projektleiter, Change Manager.
Eher ungeeignet für: Reine Fachtrainings ohne Bezug zu Zusammenarbeit.
Beliebig (eher ein Analyse- oder Schulungstool).
30–60 Minuten (Input + Reflexion eigener Trigger).
Häufiges Aha-Erlebnis: "Der Widerstand gegen das neue Software-Tool hat gar nichts mit der Technik zu tun, sondern damit, dass die 'Experten' ihren Status verlieren."
Führungskräfte erkennen oft erst hier, dass fehlende Informationen (Certainty) im Gehirn denselben Schmerz auslösen wie ein physischer Schlag.
Das Modell erklärt "irrationales" Verhalten als völlig rationale Gehirnreaktion auf wahrgenommene Bedrohung.
Es ist ein Erklärungsmodell, kein Handlungsmodell. Man muss konkrete Maßnahmen daraus ableiten (z.B. "Wie erhöhen wir morgen die Autonomie im Team?"). Ohne Umsetzung bleibt es akademisch.

In einem unverbindlichen Gespräch zeige ich Ihnen, wie Sie diese und andere Methoden für Ihr Team einsetzen können.
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