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Methode

Ikigai

Der Grund, morgens aufzustehen.

Quelle: Traditionelles japanisches Konzept, westlich adaptiert durch Marc WinnWikipedia
Ikigai

Traditionelles japanisches Konzept zur Sinnfindung, westlich adaptiert durch Marc Winn. Die Suche nach dem Sinn im Schnittbereich von vier Dimensionen: Was du liebst, worin du gut bist, was die Welt braucht und wofür du bezahlt werden kannst. Die Schnittmenge in der Mitte ist das Ikigai.

Analyse-Checkliste

Ziel & Fokus

Persönliche oder unternehmerische Ausrichtung finden (Purpose). Berufliche Sinnsuche.

Kontext & Einsatzbereich

Karriere-Coaching, New Work Workshops, Neuausrichtung von Teams. Überall dort, wo "Wozu mache ich das eigentlich?" im Raum steht.

Zielgruppe

Ideal für: Individuen oder Teams auf Sinnsuche, Menschen in Umbruchphasen.

Eher ungeeignet für: Gruppen, die konkrete operative Probleme lösen müssen.

Teilnehmerzahl

Eher Einzelarbeit oder kleine Gruppen.

Dauer

60–90 Minuten.

Spannende Beobachtungen (Meta-Ebene)

  • Oft klafft eine Lücke zwischen "Was ich gut kann" (Kompetenz) und "Was ich liebe" (Leidenschaft). Viele arbeiten im Kompetenzbereich, sind aber leer.

  • Spannend für Unternehmen: "Was braucht die Welt?" bringt den Kundennutzen radikal in den Fokus.

  • Die vier Kreise zeigen Spannungsfelder: Passion ohne Geld = Hobby, Profession ohne Liebe = Burnout.

Limits & Fallstricke

Kann frustrieren, wenn Teilnehmer keine Schnittmenge finden. Es ist ein Idealzustand, kein Anspruch auf sofortige Erfüllung. Die westliche Grafik vereinfacht das ursprüngliche japanische Konzept stark.

Deep Dive Literatur

The Little Book of Ikigai

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